2010-05-04 14:27:05 (Politik) Rückschritt? Fortschritt!
Ich bin ja mittlerweile geneigt einer ganzen Menge Leute Wahnvorstellungen zuzugestehen. Jetzt soll die Rückkehr zur D-Mark alle Währungsprobleme, welche derzeit oder unter Umständen in absehbarer Zukunft vor Deutschland liegen, mit einem Mal wegwischen. Geht’s eigentlich noch?
"Dann muss Deutschland austreten, um seine Zukunftsfähigkeit zu behalten und nicht mit hinabgezogen zu werden", forderte jüngst im Deutschlandfunk Wilhelm Nölling […]
Umso mehr ich von den ganzen Problemen, die auf uns zukommen sollen, lese, desto sicherer werde ich mir, dass wir in ganz Europa radikale Reformen brauchen. Wir sollten die Gelegenheit beim Schopfe greifen und endlich unsere engstirnigen nationalstaatlichen Grenzen überwinden. Wir brauchen ein geeintes und vereintes Europa mit einer einheitlichen Gesetzgebung und einer gemeinsamen Regierung. Die gegenseitige Konkurrenz und die Vorurteile müssen endlich überwunden werden. Nur zusammen können wir ein starkes Europa schaffen, dass in der Welt bestehen kann. Solange es noch die Barrieren in unseren Köpfen gibt wird das allerdings schwer, wenn es nicht von oben erzwungen wird. Das hört sich vielleicht etwas altbacken an, aber die Revolution von oben hat schon in Preußen funktioniert und war in seiner Gesamtheit vorteilhaft für das Volk. Auf Basis einer freiheitlichen, demokratischen Grundordnung, die ich jedem europäischen Land zusprechen möchte, birgt dieser Schritt doch mehr Chancen als Gefahren.
Warum sehen alle diesen Schritt als so problematisch an? Was soll daran schädlich sein? Ich sehe das schon in meinem SPD-Ortsverein, der nicht mit dem benachbarten Ortsverein fusionieren will, obwohl es finanziell, organisatorisch und politisch mehr als sinnvoll ist. Springt verdammt noch mal endlich über eure Schatten und führt Europa zu der Einigkeit, die es seit Jahrhunderten dringend braucht! Für Frieden und Wohlstand in ganz Europa!
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2010-05-04 09:40:53 (Politik) Öko-Energie
Unser netter Herr Finanzminister Schäuble hat mit sofortiger Wirkung das Öko-Förderprogramm gestoppt.
Mit seiner Entscheidung, das Förderprogramm für mehr Öko-Energien beim Heizen aus Kostengründen vorerst auf Eis zu legen, hat Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) für Enttäuschung bei seinem Parteifreund Norbert Röttgen gesorgt. Hier werde an der falschen Stelle gespart, hieß es aus dem Umweltministerium. Das Programm sei eines der besten Wachstumsprogramme der Regierung.
Klasse. Da gibt es Anreize von der Bundesregierung, die auch gerne angenommen werden und dann kommt der Schäuble mit der Finanzkrise und Griechenland daher und setzt einfach frech den Rotstift an ohne auch nur ein mal nachzudenken. Ist denen eigentlich bewusst, dass jedes Jahr, dass wir mit nicht erneuerbaren Energien verbringen Folgekosten ohne Ende hat? Und nach mir die Sintflut...
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2010-05-02 23:27:06 (Philosophie) Wirtschaftswachstum?
Es wird eng, sagt zumindest Meinhard Miegel auf Zeit.de
Rohstoffverknappung, Umweltprobleme, demografische Verwerfungen, veränderte individuelle und kollektive Sicht- und Verhaltensweisen, Verlust von Vormachtstellungen und innovativen Vorsprüngen oder kurz: Risse im Fundament – das alles wurde, so gut es ging, verdrängt. Es passte nicht zum Lebensentwurf dieser Gesellschaften.
Darin steht nichts Weltbewegendes ohne irgendwelche bahnbrechenden Erkenntnisse. Man kann aber durchaus mal über das Thema nachdenken. Es muss sich wirklich was ändern - oder es wird geändert...
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