2008-06-08 16:13:26 Braunschweig
Für die vergangene Woche hat mich Vater Staat ja nach Braunschweig beordert. An sich ja eine nette Stadt (und nicht unweit von Hannover, wo ich ja im Herbst hinziehen werde) mitten in Niedersachsen. Die anderen Zivis kamen alle aus einem Bereich von Berlin bis Hannover. Brandenburger wohl nur aus der westlichen Hälfte des Landes. (Da war einer aus Luckenwalde; Christian oder Walter aus LDS mussten ja nicht nach Braunschweig.)
Letztendlich lief das Ganze ab, wie ich es mir sowieso gedacht habe: es war mehr oder weniger wie eine Klassenfahrt zu Schulzeiten. Bei Dienstschluss konnte man die Stadt unsicher machen (was wir natürlich auch getan haben) oder einfach die Angebote der Schule wahrnehmen. Die Woche setzte sich also aus Unterricht (wobei allerdings viele geschlafen haben), Essen, Tischtennis oder Kicker und ein paar Ausflügen zusammen. Inhaltlich – für mich zumindest – gab es nicht wirklich was Neues. Auch die „politischen Diskussionen“ waren natürlich mangels Interesse der Teilnehmer eher bescheiden. Eigentlich eine verschenkte Woche, aber irgendwie doch ganz ok.
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2008-05-29 23:12:53 Hannover
Am Montag hatte ich ja endlich mein Vorstellungsgespräch bei T-Systems
in Hannover. Wie schon erwähnt hatte ich dafür Karten bei der Bahn
gebucht. Los ging es morgens um halb 8 von Bahnhof Wannsee, wo ich
einfach nur in den IC einsteigen musste und drei Stunden später in
Hannover auch schon wieder aussteigen konnte. Nach einem kurzen
Orientierungslauf und ein paar Fragen wusste ich dann auch endlich, wo
ich in die U-Bahn einsteigen musste. Dann habe ich mir noch schell
einen Kaffee geholt und runtergeschluckt; danach ging es in Richtung
Kabelkamp, wo mein Vorstellungsgespräch mit dem Leiter des Regionalen
Projekt- & BID-Management Nord-Ost stattfinden sollte.
Das Gespräch lief eigentlich ganz rund. Bei Fragen wie "Erzählen Sie
mal etwas zu Ihren Stärken und Schwächen." musste ich zwar ein wenig
überlegen und vielleicht auch rumstaucheln, aber auch das hat
einigermaßen gut funktioniert, denke ich. Ich kann mir jedenfalls gut
vorstellen, dort in einem Team mitzuarbeiten. Nach einer
Dreiviertelstunde war das Gespräch dann auch wieder vorbei und man
wollte sich in einer Woche bei mir melden.
Anschließend hatte ich noch gut sechs Stunden Zeit, mir die Stadt ein
wenig näher anzusehen. Ich bin also ein wenig durch die Gegend
gelaufen. Durch die Innenstadt, ein wenig in Richgtung Zoo und auch in
Richtung Maschsee. Dabei war es natürlich etwas hinderlich, dass ich
mein auf Dauer doch etwas schwereres Notebook dabei hatte.
Letztendlich konnte ich aber doch einen ersten Eindruck von der Stadt
gewinnen, der durchaus nicht negativ war.
Heute habe ich dann einen Anruf aus Leipzig erhalten. Der Anruf, den
ich erst nächste woche aus Hannover erwartet habe. Und jetzt ist aus
Ungewissheit Gewissheit geworden: ich habe in Hannover überzeugt und
die Stelle bekommen. Jetzt bin ich jedenfalls wahnsinnig happy, dass
das alles so gut geklappt hat. Im Herbst muss ich nun also nach
Hannover ziehen und kann dann dort bei T-Systems mein
konzernintegriertes Studium anfangen. Einfach genial. :-)
(Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass ich morgen endlich den CCNA
schaffe.)
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2008-05-23 22:46:25 Ich kam, sah und versagte :-(
Nach einer relativ langen Vorbereitungsphase und einem nur schwer in den Alltag einzuordnenden Termin habe ich heute endlich die Prüfung zum CCNA machen können. Pünklich angekommen musste ich erstmal fast eine Dreiviertelstunde warten, bis die nette Empfangsdame der SPC GmbH meinen Nachnamen im System von Lück in Lueck ändern lassen konnte. Anschließend ging es endlich in den Prüfungsraum. Nach einer kleinen Einführung durch das System in das selbige konnte ich endlich loslegen. Eigentlich kam aus jedem Bereich, den die vier CCNA-Semester behandeln, ein Teil dran. Und eigentlich habe ich, bis auf ein paar Sachen hier und da (von denen ich meine noch nie was gesehen oder gelesen zu haben), auch auf alles ganz gut antworten können. Doch leider hat das alles nicht gereicht. Am Ende bin ich durch die Prüfung gefallen - mit 835 von 1000 möglichen Punkten. (849 Punkte wären zum Bestehen notwendig gewesen; bei 49 Fragen.)
Nun muss ich mich also nochmal zur SPC GmbH begeben und dieses mal hoffentlich auch bestehen. Mit knapp 80 Euro war das heute kein billiger Spaß. Aber beim nächsten Mal kostet es zum Glück nur rund 150 Euro. Scheiße -.-
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