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.:Weblog (nur Rubrik "Leben"):.


2009-12-29 22:28:09

Weihnachtsgeschenk

Ich hoffe ihr habt Weihnachten gut überstanden? Ich zumindest habe ein tolles Fest zusammen mit meiner Freundin bei ihr zuhause erlebt. Am ersten Feiertag ging es dann auf Reise: zuerst zu den Großeltern meiner Freundin und dann zu meinen (wo auch meine Eltern warteten). Zwischendurch wollten wir in Hannover dazu auf mein Auto wechseln. In bzw. an meinem Auto wartete dann aber noch ein verspätetes Weihnachtsgeschenk: offensichtlich ist mir ein Radfahrer gegen die Frontscheibe und die A-Säule gefahren und hat sich anschließend aus dem Staub gemacht. Für mich blieb der Schaden. Scheiß Fahrerflucht-Arsch, ganz ehrlich!



Am Feiertag ging da natürlich gar nichts. Selbst die Versicherung hatte nur einen Notdienst, der den Schaden lediglich aufnimmt. Am Montag sollte mich ein Sachbearbeiter zurückrufen, sagte man mir... Natürlich hat mich Montag niemand zurück gerufen. Ich habe es wieder bei der Versicherung versucht, die sagen aber nur, dass zwischen Weihnachten und Silvester die Zentrale zu sei und mir man deswegen nicht mal eine Schadensnummer geben könnte. Aufgrund meiner Versicherungsunterlagen, in denen darauf hingewiesen wird, habe ich es dann direkt bei Carglass versucht. Kennt man ja aus der Werbung: "Carglass repariert, Carglass tauscht aus.". Für Letzteres habe ich dann auch promt einen Termin am Dienstag bekommen. Den Kontakt mit der Versicherung übernimmt ab jetzt auch Carglass. Heute habe ich das Auto dann morgens dort hin gebracht und wurde gleich mit Handschlag und namentlicher (!) Begrüßung empfangen. Mir wurde alles kurz erklärt und gesagt, dass ich das Auto noch heute wieder abholen kann. Nebenbei wollte man mir auch für 35,- Euro noch neue Scheibenwischer andrehen... die habe ich dann später aber lieber doch für 12,99 Euro im Supermarkt gekauft... Nun ja, wir sind, nachdem ich das Auto abgegeben hatte, beim Geburtstag der Großeltern meiner Freundin gewesen und konnten das Auto dann am späten Nachmittag auch wieder abholen. Hat alles wunderbar geklappt. Sogar die Scheiben wurden noch geputzt und der Innenraum gesaugt. Guter Service, finde ich. Einziger Wermutstropfen ist, dass ich 150 Euro Selbstbeteiligung an der Teilkasko zahlen musste. So kanns eben kommen.

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2009-02-19 19:09:15

Kranke Geschichte

Oder eher Krankengeschichte? Alle die mich öfter sehen wissen es ja bereits: ich bin seit fast vier Wochen krank. Angefangen hat der ganze Mist in Leipzig, als ich mich wohl in der Straßenbahn oder sonst wo angesteckt habe. Nach zwei extrem anstrengenden Tagen an der Hochschule kam endlich das rettende Wochenende. Da konnte ich mich zwar nicht 100%ig auskurieren (ist ja irgendwie auch klar, wenn ich seit 4 Wochen krank bin…), war aber am Montag wieder fit genug um zur Arbeit zu gehen. Dann kam das übliche Schleppende, bis ich zum Ende des nächsten Wochenendes nur noch leichtes Halskratzen hatte. Und das habe ich bis heute. Immer mal wieder etwas schlimmer oder sanfter. Gestern habe ich mir gedacht, dass es vielleicht doch ganz angebracht wäre, zum Arzt zu gehen. Am Mittwochnachmittag hatte natürlich kein Arzt mehr geöffnet. Also wollte ich heute gehen. Tja, heute Morgen war dann aber plötzlich alles verflogen und mir ging es wieder 1A. Mittlerweile, gen Abend, ist das nicht mehr ganz so gut. Allerdings auch nicht dramatisch. Ich habe mir jedenfalls fest vorgenommen morgen auf jeden Fall zum Arzt zu gehen, wenn es nicht besser geworden sein sollte. Aber ob das was wird? Ich kenn mich doch…

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2008-10-12 23:09:49

Der große Umzug

Es ist jetzt zwar schon drei Wochen her, aber nun will ich hier doch noch ein paar Zeilen zu meinem Umzug nach Hannover niederschreiben. Besser spät als nie. ;-)

Eigentlich habe ich die Woche vor dem Umzug nur mit dem Packen der Kisten verbracht. Meine Mutter hatte mir eine Menge Kisten von der Arbeit mitgebracht, die nach ersten Schätzungen meinerseits mehr als ausreichend sein dürften. So habe ich also die Woche vor dem Tag X mit dem Befüllen ebendieser Kisten verbracht. Bis zum Donnerstag sah es eigentlich auch noch ganz gut aus. Irgendwie habe ich dann aber am Freitag ein Problem gehabt. Mehrmals sah ich mich kurz vor dem Ende des Packens. Aber egal in welche Ecke der Wohnung ich auch gegangen bin: ich habe überall noch Sachen entdeckt, die es einzupacken galt. Zu dem Problem, dass mir die Zeit davon lief, gesellte sich noch das Problem, dass ich keine Kisten mehr hatte. Ich wusste also nicht mehr, wo ich die immer größer werdenden Berge von Sachen noch unterbringen sollte. Verzweifelt versuchte ich alles in Plastiktüten zu packen. Aber auch da war das Ende schnell gekommen. Da der Freitagabend auch nicht mehr lang war und es am Samstag um 6:00 Uhr losgehen sollte, ging ich dann irgendwann auch ins Bett.
Meine Eltern, die mir beim Umzug helfen sollten, waren am nächsten Tag verständlicher Weise natürlich alles andere als begeistert von meiner Vorarbeit. Mithilfe einer größeren Menge blauer Säcke bändigten wir dann aber auch den Rest der Sachen, die noch einzupacken waren. Das nächste Problem, das sich anbahnte, war aber auch nicht viel besser: der Umzugswagen (ein Opel Movano) war recht eng bemessen. Doch auch hier gelang es uns nach mehrmaligem Umsortieren letztendlich, meine ganzen Sachen irgendwie unterzubringen. In Hannover ging das Auspacken dann relativ schnell. Die Küche war dann auch schnell abgeholt und reingeholt. Mehr als das Hinstellen einiger Wohnzimmerschränke und das Einräumen des Kleiderschranks war an diesem Wochenende aber nicht wirklich möglich.
Am Sonntag sind wir wieder nach Ragow gefahren, da ich am Montag zur Immatrikulation nach Leipzig musste. Passend war dann auch, dass ich die Wohnungsübergabe in Berlin am Dienstag machen konnte, nachdem ich die letzten Kleinigkeiten aus dem Keller und der Wohnung geräumt hatte.
Anschließend ging es wieder nach Hannover, um am Mittwoch endlich mit dem Aufbau der Küche anfangen zu können. Zwischendurch habe ich mich dann auch noch beim Bürgeramt in Hannover angemeldet und mir eine Bahncard für die kommenden Fahrten nach Leipzig gekauft. Bis Freitag hatte ich es mithilfe meines Großvaters dann geschafft die Küche in groben Zügen fertig und auch im Wohnzimmer alle Kisten ausgeräumt zu haben. Samstag kamen dann nochmal meine Eltern, um die Jalousien (eine davon musste für das Wohnzimmerfenster extra angefertigt werden) anzubringen. Anschließend haben wir noch die Küche fertiggestellt: die Türen eingehangen, die Schränke eingeräumt, die Arbeitsplatte verschraubt und die Abschlussleisten angebracht. (Alleine die Abschlussleisten haben schon Stunden gedauert…) Irgendwie war dann am Samstagabend gegen 22:00 Uhr alles mehr oder weniger fertig – ein tolles Gefühl. :-) Am Sonntag habe ich dann nur noch ein wenig aufgeräumt und den Tag zum Entspannen genutzt, um letztendlich am Montag zum Einführungskonvent nach Leipzig zu fahren.

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